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Dehler 42 – Weltpremiere auf der BOOT

Dehler 42

Weltpremiere auf der BOOT – die Dehler 42

Die neue Dehler 42 sorgte bereits im Vorfeld für Aufregung in der stark umkämpften 13-Meter-Klasse. Das schnelle Schiff stammt aus der Feder des Hauskonstrukteurbüros aus Bremerhaven, Judel/ Vrolijk & Co, dessen Mitinhaber und Geschäftsführer, Torsten Conradi maßgeblich zum Erfolg der Marke Dehler beigetragen hat. 

Der ausgewachsene Performance Cruiser nimmt die Linien der erfolgreichen kleineren Schwester und Europas Yacht des Jahres 2014, Dehler 38 auf und führt das Design weiter. Mit drei verschiedenen Kielvarianten können die zukünftigen Eigner zwischen einem gemäßigten (1,98m), einem Normalkiel (2,15m) und einem tiefgehenden Regattakiel mit tiefliegendem Ballast (2,40m) wählen. Damit wird die Einsatzfähigkeit der neuen Dehler 42 auf beinahe jedes Segelrevier uneingeschränkt ermöglicht. Ob als modernes Fahrtenschiff, sportlicher Performance Cruiser oder rassige Regattayacht ermöglicht die neue Dehler 42 alle Optionen, die das Seglerherz begehrt. 

Carbon Cage

Auch hinsichtlich der Bauqualität setzt sich die Neue an die Spitze: Mit einem "Carbon Cage", also Kohlefaserverstärkungen in den Bodenwrangen werden die Kräfte von Kiel und Rigg aufgefangen und resorbiert. Wie bei jeder Dehler steht auch bei der neuen 42iger der Mast auf dem Rumpfboden und entlastet die Decksstruktur. Als weitere Option kann eine praktische Badeplattform geordert werden. Unter Deck wird eine Ein- oder Zweikabinenversion angeboten. In der Achterkammer findet man die patentierte Dehler-Innovation - die Uni-Schwingtür, die in ihrer einzigartigen Doppelfunktion den Salon und das exquisite Eignerbad trennt und gleichzeitig die verschließbare Tür für Dusche und WC ist! Damit hat Dehler wieder einmal bewiesen, wo solche wegbereitenden Lösungen in der Yachtbranche entwickelt werden. Abgerundete Formen und sehr ansprechende Holz- und Stoffvariationen runden das Angebot der neuen 42iger ab.  

Dehler 42

Norddeutsches Designerstück – Lütje 35

Luetje 35Die erste Lütje 35 ganz klassisch in dunkelblau mit Radsteuerung. (Foto: Nicole Werner)

Nach neunmonatigem Bau zeigt die Hamburger Lütje Werft einen sehenswerten 10,80 m Judel/Vrolijk Daysailer, der von seinem Komfort her bereits ein Weekender ist.

Richtig schöne, stilsichere Daysailer können eigentlich nur Amis, Italiener oder Holländer – diesen Eindruck ergab das internationale Angebot bisher. Die auf der Elbe probegesegelte LÜTJE 35 zeigt, dass auch (Nord-)Deutsche das beherrschen: und zwar raffiniert anders, unverwechselbar, praktisch und ringsum schön. Der Clou der LÜTJE 35 ist der Mahagoniaufbau. Dessen Flanke wird von weiß abgesetzten Schultern umrahmt. Das panoramaverglaste Dach bietet dennoch Licht unter Deck und Sicht nach draußen. Das getönte Acryl schützt vor Sonnenlicht und neugierigen Blicken. Diesen sehenswerten Aufbau dachte sich Jan Kuhnert vom Bremerhavener Büro Judel/Vrolijk & Co aus. Die Schulter kontrastiert das dunkle Mahagoni der Aufbauseite und streckt ihn optisch. „Die Form paßt zum Mix aus klassischer Anmutung und zweckmäßig modernen Linien des Rumpfes“ erläutert Kuhnert. Im Unterschied zu den kastenförmig flachen Aufbauten ähnlicher Retroboote bietet er außerdem Volumen unter Deck. Bemerkenswert ist auch das hintere Ende des Deckshauses. Anders als beim üblichen Übergang zur Plicht ragt er prominent als gerundeter Korpus ins Cockpit. Diese Machart betont die eigenständige Form und macht den Aufbau ringsum zum Designerstück. 

Das erste Exemplar der LÜTJE 35 ist dunkelblau. Die weiße Schulter des Aufbaues korrespondiert mit dem weißen Wasserpaß. Dunkelblau, Weiß, Teak und Mahagoni - diese Farbwahl betont die klassisch schlichte Note des Bootes. Auf Wunsch des Eigners erhielt es eine Radsteuerung mit einer bei größeren Yachten üblichen Steuersäule und Instrumentenkonsole. 

Werftchef Jan Böhm ist besonders stolz auf die LÜTJE 35, weil sein 
Betrieb die vergangenen Jahren ausschließlich Motoryachten im Retrostil gebaut hat. Die letzte Segelyacht war der 2009 in Betrieb genommene 47-Füsser „Marlene“. Stolz ist Böhm auch darauf, daß sich nach der ersten Präsentation des Konzeptes relativ rasch ein Auftraggeber fand und das Boot letztlich auch so zurückgenommen schlicht gebaut wurde. Die LÜTJE 35 ist segelfertig für 298.000 Euro einschließlich MwSt zu haben. Abgesehen vom 1,80 oder 1,60 m Festkiel läßt sich das Boot auch als Hubkieler bauen.
www.luetje-yachts.com