Linssen C S 36 Sedan Deckbridge – Verdränger mit Freilichtbühne

Linssen The New Classic Sturdy 36 Sedan Deckbridge

Flybridge Yacht aus dem Hause Linssen. Besonders ist der Zugang zur Fly vom Vordeck. (Foto: Werft)

Peter Lässig vom BOOTE-Magazin hat die "Linssen The New Classic Sturdy 36 Sedan Deckbridge" getestet. Sein Fazit: ein Verdränger mit Freilichtbühne 

Von den Stahlyachtspezialisten kommt ein Verdränger mit Freilichtbühne und außergewöhnlichem Aufgang zur Fly.Dass sich seine 1949 gegründete Firma vom Bau von Steuerrädern zu einem der führenden Stahl-Motorbootbauer entwickelt, hätte sich der Niederländer Jac. Linssen vermutlich nicht träumen lassen. Seit 2011 liegt das Geschick der familiengeführten Werft fest in den Händen von Yvonne, Jac und Ruben Linssen, der dritten Generation, die dieses Jahr das 66. Jubiläum der Firma feiern. Am "laufenden Band" werden in Maasbracht und Echt Boote in drei Kategorien von zehn bis knapp 18 Meter Länge gebaut. Dabei bedient man sich des Serienbaus, bei dem Computer von Anfang bis Ende über die Zuschnitte von Stahl und Holz herrschen. Das hat den großen Vorteil, dass alles, was hergestellt wird, jederzeit passt. Von Nachteil ist aber auch, dass Kundenwünsche, sogenannter Custombuild, oder auf deutsch, Boote nach Kundenwunsch gebaut an konstruktionsbedingte Grenzen stoßen können.Dass die Stahlkaskos in eigener Regie zusammengeschweißt, gestrahlt und in einer eigenen Lackierhalle von innen und außen mit den entsprechenden Schutzfarben, Lacken und Antifoulings überzogen werden, ist genauso Firmenphilosophie, wie der Umstand, dass auch alles, was mit Holz zu tun hat, selbst gefertigt wird. Technik und Elektronik kommt von außerhalb.

Insgesamt kann man über die Verarbeitung nicht meckern, bestenfalls über die eine und andere Ausführung, wie die versteckte Anordnung des Motor-Batteriehauptschalters im Motorraum. Er ist ein Opfer der modulen Bauweise. Der Bordnetzhauptschalter samt Sicherungen findet sich dagegen gut zugänglich unter der Salonsitzbank. 

DEN GESAMTEN FAHRBERICHT FINDEN SIE IN DER AKTUELLEN MAI 2015-AUSGABE VON BOOTE, DIE ES AB DEM 22. APRIL 2015 IM HANDEL GIBT.

Die Daten zu dem Boot finden Sie im BOOTSMARKT

Winner 11 – kommt im Herbst

Winner 11

Mit 11 Metern Länge ist die Winner 11 die zweitgrößte der Winner-Yachten (Zeichnung: Werft)

Winner Yachts aus den Niederlanden erweitert die Serie seiner Yachten. Ab Herbst reicht das Angebot von der kleinen Winner 8 bis zu Winner 12. Neu dazu kommt jetzt die Winner 11

Nachdem die Winner Yachten in den letzten Jahren eine ganz eigene Linie bekommen hatten, die sie sauber vom restlichen Markt abgrenzten, wird die Winner 11 ihren direkten Konkurenten im Markt wieder ähnlicher. Als Konstrukteuere hat man das Büro Simonis Voogd Design beauftragt. Herausgekommen ist ein Schiff mit breiterem Heck, die Option auf zwei Steuerräder und dezentem Aufbau mit großen Fenstern.

Zwei Varianten sollen angeboten werden, wobei die Performance Version 300 Kilogramm leichter sein soll als das Tourenboot, einen höheren Mast mit mehr Segelfläche erhält und passend dazu einen tieferen Kiel. Im Herbst zu den ersten Messen soll ein Prototyp schwimmen und für 235.935 Euro inklusive Mehrwertsteuer angeboten werden.

Die Winner 11 finden Sie hier: BOOTSMARKT Premieren 

Gebrauchtboote

Sie finden im Bootsmarkt derzeit 4.615 Gebrauchtboote, zum Beispiel:

Der große Gebrauchtbootmarkt von YACHT und BOOTE: Nicht nur private Angebote, sondern durch die Zusammenarbeit mit renommierten Bootshändlern ebenso eine Riesenauswahl an neuen und gebrauchten Yachten und attraktiven Booten

3,5 Millionen Boote angeschaut

Pogo 3

Klein und sportlich: Die Pogo der dritten Generation (Foto: Werft)

Über 3,5 Millionen Boote und Yachten haben sich die BOOTSMARKT User im vergangenen Jahr bei uns angeschaut. Ganz vorn in der Gunst der User lagen die Kajütmotorboote.

Kajütmotorboote machten im letzten jahr das Rennen, Insgesamt 1.176.197 Schiffe dieser Kategorie haben sich die BOOTSMARKT User anzeigen lassen. Auf dem zweiten Paltz lagen die Segelyachten mit 836.760 aufgerufenen Schiffen, dicht gefolgt von den offenen Motorbooten mit 607.267 Einheiten.

Kleine Boote liegen im Trend

Schaut man sich die Zahlen etwas näher an, dann addieren sich allein die kleineren und offenen Boote noch einmal zu insgesamt 802.308 gezeigten Datensätzen. Dabei sind die Jetskis und Schlauchboote noch nicht mitgezählt. Wobei die Schlauchboote allein auf 672.203 Boote kommen. Hier haben die Ribs mit etwas mehr als der Hälfte der Einheiten den Bug vorne. Dass der Trend zu kleineren Einheiten anhält, zeigt auch die Neuigkeitenliste der BOOT in Düsseldorf. Die Messe vermeldet auf Ihrer Website allein 15 Premieren bei den Segelyachten unter 10 Metern.

Was in diesem Jahr neu auf den Markt kommt finden Sie in der BOOTSMARKT-Boatshow